Verwendete Bilder
Am Sonntag steht Oma Ilses Stuhl leer am Küchentisch, und Mia wartet trotzdem mit dem Rezeptbuch auf ihrem Schoß. Rahel und David sagen klar, dass Oma Ilse gestorben ist, ihr Körper nicht mehr lebt und sie nicht wieder zum Apfelkuchen kommt; Mia darf weinen, fragen und wütend sein, während sie zusammen ihr Foto ansehen. Beim Backen nach Ilses Rezept merken sie: Der Anruf fehlt, aber Zimtduft, der laut gesagte Name „Oma Ilse“ und erinnerndes Lachen dürfen bleiben.
Das ist ein Beispiel mit wenigen Seiten. Dein finales Buch wird 28 Seiten haben.
Am Sonntagmorgen sitzt Mia am Küchentisch. Auf ihrem Schoß liegt Oma Ilses Rezeptbuch. Neben dem Teller bleibt ihr Stuhl leer. Mia schaut immer wieder zur Tür. Vielleicht kommt Oma Ilse gleich herein und lächelt. Rahel setzt sich leise zu Mia. David nimmt ihre Hand und sagt: „Oma Ilse ist gestorben.“ Rahel nickt und spricht klar weiter. „Ihr Körper lebt nicht mehr. Sie kommt nicht wieder zum Apfelkuchen.“ Mia drückt das Buch fest an sich. Tränen laufen über ihr Gesicht. „Das ist gemein“, ruft sie. „Ich will sie hier haben!
Am Sonntagmorgen sitzt Mia am Küchentisch. Auf ihrem Schoß liegt Oma Ilses Rezeptbuch. Neben dem Teller bleibt ihr Stuhl leer. Mia schaut immer wieder zur Tür. Vielleicht kommt Oma Ilse gleich herein und lächelt. Rahel setzt sich leise zu Mia. David nimmt ihre Hand und sagt: „Oma Ilse ist gestorben.“ Rahel nickt und spricht klar weiter. „Ihr Körper lebt nicht mehr. Sie kommt nicht wieder zum Apfelkuchen.“ Mia drückt das Buch fest an sich. Tränen laufen über ihr Gesicht. „Das ist gemein“, ruft sie. „Ich will sie hier haben!
Mia weint laut, dann ganz still. „Kann sie uns gar nicht mehr anrufen?“, fragt sie. David schüttelt traurig den Kopf. Rahel zieht ein Foto heran. Darauf lacht Oma Ilse mit Mehl auf der Nase. Mia muss trotz Tränen kurz kichern. Dann wird sie wieder wütend. „Ich mag das nicht!“, sagt sie. „Das darfst du“, antwortet Rahel und streicht über das Bild. Zusammen legen sie das Rezeptbuch auf den Tisch. David liest die ersten Zeilen vor. Mia zeigt auf das Wort Apfelkuchen. „Das hat Oma Ilse immer gesagt“, flüstert sie. Rahel nickt. „Wir können ihren Namen laut sagen und an sie denken.“ Mia atmet tief ein. Noch fehlt der Anruf. Aber die Erinnerung sitzt mit am Tisch.
Bald knetet Mia den Teig mit beiden Händen. David schneidet die Äpfel in kleine Stücke. Rahel rührt Zimt und Zucker unter. Als der Kuchen im Ofen ist, wird die Küche warm und duftet süß. Mia schließt kurz die Augen. „So hat es bei Oma Ilse gerochen“, sagt sie leise. Dann sagt sie ihren Namen noch einmal, diesmal etwas lauter. Später essen sie das erste Stück zusammen. Oma Ilses Stuhl bleibt leer, und das tut noch weh. Doch Mia merkt etwas Neues. Wenn sie von Oma Ilse sprechen, ist sie nicht zurück. Aber ihre Geschichten, ihr Rezept und ihr Lachen dürfen bleiben. Mia wischt sich die Wange trocken. „Nächsten Sonntag backen wir wieder“, sagt sie.
Am Nachmittag schreibt Mia mit einem dicken Stift auf eine Karte: „Für Oma Ilse.“ Dann malt sie einen runden Apfelkuchen daneben. Rahel legt das Foto in die Mitte des Tisches. David zündet eine kleine Kerze an. Zusammen sagen sie: „Oma Ilse.“ Der Name klingt warm im Zimmer, fast wie der Zimtduft vom Backen. Mia schaut zum leeren Stuhl und seufzt. Er bleibt leer, das weiß sie jetzt. Trotzdem fühlt sich ihr Herz nicht mehr ganz so schwer an. „Wenn ich sie vermisse, können wir ihren Kuchen backen“, sagt sie. Rahel nickt. David lächelt sanft. Mia streicht über das Rezeptbuch. So wird aus einem traurigen Sonntag ein Sonntag mit Erinnerung.
Am Abend stellt Mia die Karte ans Fenster. Daneben steht die kleine Kerze und flackert ruhig. Draußen wird der Himmel dunkelblau und still. Mia schaut hinauf und denkt an Oma Ilse. „Ich kann sie nicht mehr anrufen“, sagt sie. „Aber ich kann mich erinnern.“ Rahel drückt sanft ihre Schulter. David nickt und sagt: „Genau das machen wir zusammen.“ Dann holt Mia das Rezeptbuch noch einmal herbei. Auf die erste freie Seite malt sie ein Herz. Darunter schreibt David ihre Worte auf: „Zimtduft, Apfelkuchen, Oma Ilse.“ Mia liest es laut vor und lächelt tapfer. Der Stuhl bleibt leer, doch der Sonntag fühlt sich nun voller an. In ihrem Herzen hat Oma Ilse einen festen Platz.
Gefällt dir das Buch bis hier? Dann erstelle dein eigenes personalisiertes Buch →
Großes, kindgerechtes Format
Hochwertig illustrierte Geschichte von Anfang bis Ende
Matt oder glänzend — robust und langlebig
Gestrichenes 130g-Papier mit satter Farbwiedergabe
Wähle ein Thema
Wer ist der Hauptheld?
Geschlecht
Wie alt ist das Kind?
Weitere Personen im Buch (optional)
✨ Noch ein paar Details
Vorschau vor dem Kauf · Als Ebook sofort verfügbar
Das Ebook ist in wenigen Minuten fertig. Das gedruckte Buch wird innerhalb von 5–7 Werktagen geliefert.
Ja! Du erhältst eine vollständige Vorschau des personalisierten Buches, bevor du bestellst.
Wir bieten Bücher für Kinder von 0 bis 16+ Jahren an. Du wählst beim Erstellen die passende Altersgruppe.
Für das eBook gilt unsere Zufriedenheitsgarantie: Nicht zufrieden? Schreib uns — wir erstatten den Kaufpreis. Für gedruckte, personalisierte Hardcover-Bücher gilt diese Garantie nicht, da du jede Seite vor dem Druck prüfst.
Die Bücher sind in über 25 Sprachen verfügbar, darunter Deutsch, Englisch, Französisch und Spanisch.
Ja! Du kannst bis zu 5 Charaktere personalisieren — ideal für Geschwister, Freunde oder Familie.