Verwendete Bilder
Luca entdeckt mit seiner Schwester Emma einen freundlichen Drachen, dessen Feueratem verschwunden ist und der deshalb nicht mehr über die Drachenfelsen fliegen mag. Opa Max zeigt ihnen eine alte Drachenhöhle, doch erst Lucas Fantasie und Emmas ermutigende Worte lassen den Drachen sein warmes, goldenes Feuer wiederfinden.
Das ist ein Beispiel mit wenigen Seiten. Dein finales Buch wird 28 Seiten haben.
An einem windigen Nachmittag kletterten Luca und Emma den Hügel hinter Opas Haus hinauf. Zwischen grauen Steinen glitzerte etwas Goldenes. Neugierig schoben sie das hohe Gras zur Seite. Dort saß ein kleiner Drache mit großen Flügeln und traurigen Augen. Als Luca näherkam, seufzte der Drache leise. Ein winziger Funke hüpfte aus seinem Maul und verlosch sofort. „Ich kann kein Feuer mehr machen“, sagte er bedrückt. „Ohne Feuer fliege ich nicht zu den Drachenfelsen.“ Emma setzte sich neben ihn. Luca sah zum Himmel hinauf und fragte sich, wie man verlorenes Feuer wohl wiederfinden konnte.
An einem windigen Nachmittag kletterten Luca und Emma den Hügel hinter Opas Haus hinauf. Zwischen grauen Steinen glitzerte etwas Goldenes. Neugierig schoben sie das hohe Gras zur Seite. Dort saß ein kleiner Drache mit großen Flügeln und traurigen Augen. Als Luca näherkam, seufzte der Drache leise. Ein winziger Funke hüpfte aus seinem Maul und verlosch sofort. „Ich kann kein Feuer mehr machen“, sagte er bedrückt. „Ohne Feuer fliege ich nicht zu den Drachenfelsen.“ Emma setzte sich neben ihn. Luca sah zum Himmel hinauf und fragte sich, wie man verlorenes Feuer wohl wiederfinden konnte.
Luca und Emma rannten mit dem Drachen zu Opa Max. Er hörte ruhig zu und nickte langsam. „Manchmal versteckt sich Feuer, wenn ein Herz zu traurig ist“, sagte er. Dann führte er sie hinter den Hügel, zu einer alten Höhle unter den Drachenfelsen. Drinnen schimmerten die Wände wie Gold im Abendlicht. Der Drache senkte den Kopf und flüsterte: „Ich spüre nur Kälte.“ Emma legte ihm sanft die Hand an den Hals. „Du schaffst das“, sagte sie. Luca schloss die Augen und erzählte von Sonnenstrahlen, warmen Suppentöpfen und funkelnden Lagerfeuern. Da begann tief im Bauch des Drachen ein leises Glimmen, erst klein wie eine Kerze, dann heller als zuvor.
Mit einem fröhlichen Brummen hob der Drache den Kopf. Aus seinem Maul tanzte erst ein goldener Funke, dann eine warme Flamme, hell und weich wie Sonnenlicht. Die Höhle leuchtete, und an den Wänden glitzerten tausend kleine Sterne. „Mein Feuer ist wieder da!“, rief der Drache. Luca lachte, und Emma klatschte vor Freude in die Hände. Opa Max lächelte still und nickte. Dann breitete der Drache seine großen Flügel aus. Luca, Emma und Max traten vor die Höhle und sahen hinauf. Mit einem kräftigen Sprung stieg der Drache in den Abendhimmel. Sein goldener Feueratem zog eine leuchtende Spur bis zu den Drachenfelsen. Dort drehte er eine mutige Runde und rief: „Danke!“ Luca wusste nun, dass Wärme oft mit Mut und Freundschaft beginnt.
Als der Drache zurückkam, schwebte er tief über den Hügel. In seinen Krallen trug er einen runden, goldenen Stein aus den Drachenfelsen. Vorsichtig legte er ihn vor Luca, Emma und Max ins Gras. „Für euch“, sagte er stolz. „Er erinnert mich an mein wiedergefundenes Feuer.“ Der Stein wurde warm, sobald Luca ihn berührte. Emma staunte, denn darin glomm ein Licht wie ein winziger Sonnenaufgang. Opa Max lächelte. „Dieses Feuer bleibt stark, wenn man es teilt“, sagte er. Da setzte sich der Drache neben sie, und zusammen sahen sie zu, wie über den Felsen die ersten Sterne angingen.
Plötzlich begann der goldene Stein heller zu leuchten. Ein schmaler Lichtfaden stieg daraus auf und zeigte auf die Drachenfelsen. Der Drache hob erstaunt den Kopf. „Dort oben wartet noch etwas auf mich“, sagte er leise. Luca spürte ein Kribbeln im Bauch. Emma nickte mutig, und Max deutete lächelnd den Weg. Gemeinsam stiegen sie den schmalen Pfad hinauf. Zwischen den Felsen fanden sie ein rundes Nest aus warmen Steinen. Darin lagen viele kleine, goldene Funken, die wie schlafende Sterne glommen. Der Drache staunte. „Das ist mein altes Feuerlicht“, flüsterte er. Behutsam blies er darüber, und die Funken tanzten in den Nachthimmel. Von da an wusste er immer, wo sein Mut wohnte.
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