Verwendete Bilder
Als Max entdeckt, dass Mama Nadia und Papa Marko heimlich ein kleines Zimmer mit Wolkenlampe, winzigen Socken und einem unbemalten Namensschild vorbereiten, ist er sicher: In seinem Haus zieht ein geheimnisvoller Mini-Mitbewohner ein. Zwischen Farbeimern, Kuscheltieren und vielen Fragen merkt Max, dass ein Geschwisterchen nicht nur Überraschung bedeutet, sondern auch eine ganz neue Aufgabe für sein großes Herz.
Das ist ein Beispiel mit wenigen Seiten. Dein finales Buch wird 28 Seiten haben.
Max wohnte mit Mama Nadia und Papa Marko in einem alten Haus mit knarrender Treppe. Gleich neben seinem Zimmer lag ein kleiner Raum, der lange leer gewesen war. Dort standen nur Staubflusen, ein schiefer Hocker und ein Fenster, durch das morgens goldene Sonne fiel. Doch an diesem Abend war die Tür fast geschlossen. Dahinter raschelte Papier, und etwas klirrte leise. Max spähte durch den Spalt. Mama Nadia hielt eine Wolkenlampe hoch, Papa Marko stellte winzige Socken in eine Kiste, und an der Wand lehnte ein Namensschild ohne Namen. Max’ Augen wurden rund. In seinem Haus, da war er sicher, zog ein geheimnisvoller Mini-Mitbewohner ein.
Max wohnte mit Mama Nadia und Papa Marko in einem alten Haus mit knarrender Treppe. Gleich neben seinem Zimmer lag ein kleiner Raum, der lange leer gewesen war. Dort standen nur Staubflusen, ein schiefer Hocker und ein Fenster, durch das morgens goldene Sonne fiel. Doch an diesem Abend war die Tür fast geschlossen. Dahinter raschelte Papier, und etwas klirrte leise. Max spähte durch den Spalt. Mama Nadia hielt eine Wolkenlampe hoch, Papa Marko stellte winzige Socken in eine Kiste, und an der Wand lehnte ein Namensschild ohne Namen. Max’ Augen wurden rund. In seinem Haus, da war er sicher, zog ein geheimnisvoller Mini-Mitbewohner ein.
Max schlich in sein Zimmer zurück, doch seine Gedanken hüpften wie Flummis. Wer brauchte so winzige Socken? Ein Wichtel? Ein Zauberkind? Oder vielleicht ein König im Taschenformat? Er drückte sein Ohr an die Wand. Nebenan hörte er leises Lachen, das Schieben eines Hockers und Papas Stimme: „Ganz vorsichtig.“ Am nächsten Morgen stand die Tür wieder offen. Im leeren Zimmer roch es nach frischer Farbe und ein bisschen nach Holz. Auf dem Boden lagen Pinsel, eine weiche Decke und ein Berg kuscheliger Tiere. Max entdeckte sogar ein Bettchen, klein wie ein Boot für Träume. Da klopfte sein Herz schneller. Der Mini-Mitbewohner kam wirklich. Aber wer war er?
Max setzte sich mitten zwischen die Kuscheltiere. Er nahm das leere Namensschild in die Hände und flüsterte: „Bist du ein Wichtel oder ein winziger König?“ Da knarrte die Treppe, und Mama Nadia blieb lächelnd in der Tür stehen. Papa Marko trug einen Farbeimer und sah Max freundlich an. „Wir haben ein Geheimnis vorbereitet“, sagte Mama leise. Sie legte Max’ Hand auf ihren runden Bauch. Darunter stupste etwas ganz sanft. Max riss die Augen auf. Noch einmal kam ein kleines Klopfen, wie von einem Fischschwanz im Wasser. „Das ist dein Geschwisterchen“, sagte Papa. Max schaute zum Bettchen, dann zu Mama. In seinem Bauch flatterten tausend Fragen. Doch zwischen Aufregung und Staunen wuchs schon ein neuer Gedanke: Vielleicht brauchte der Mini-Mitbewohner später vor allem ihn.
Max strich mit den Fingern über das Namensschild. „Dann braucht es ja einen Namen“, murmelte er. Mama Nadia nickte und setzte sich neben ihn auf die Decke. Papa Marko stellte den Farbeimer ab und fragte: „Willst du uns helfen, das Zimmer fertigzumachen?“ Da wurde Max ganz warm im Bauch. Vorsichtig hängte er die Wolkenlampe ans Fenster und legte den weichsten Bären ins Bettchen. Dann stellte er die winzigen Socken ordentlich in die Kiste. „Ich kann dem Baby später alles zeigen“, sagte er. „Die knarrende Treppe, das Sonnenfenster und wo man die besten Kekskrümel findet.“ Mama und Papa lachten, und Max lachte mit. Jetzt war das Geheimnis kein Rätsel mehr, sondern ein Platz in seinem Herzen.
Am Abend stand Max in der Tür des kleinen Zimmers. Die Wolkenlampe glomm weich, und das Bettchen wartete still. Mama Nadia legte seinen Arm um ihren Bauch. „Bald ist es so weit“, flüsterte sie. Max hörte in die Stille und stellte sich vor, wie kleine Füße über die knarrende Treppe tapsen würden. Da lächelte er und tippte auf das leere Schild. „Bis dein Name da ist, nenne ich dich Sternchen“, sagte er. Papa Marko strich ihm durchs Haar. „Du wirst ein wunderbarer großer Bruder.“ Max nickte ernst und froh. Das Zimmer nebenan war nicht mehr leer. Es war schon jetzt voller Liebe, Geheimnisse und Platz für zwei Kinderherzen.
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