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Buchbeispiel «Emil nimmt Bruno mit» — ein personalisiertes Kinderbuch zum Thema krankenhaus, das du mit Name, Aussehen und eigener Geschichte nachgestalten kannst.
Am Abend vor dem geplanten Kliniktermin packen Emil und Papa Georg den Rucksack mit Wasser, Buch und Kuschelbär Bruno, denn morgen wird Emils Ohr bei einer kleinen Operation in Ordnung gebracht. Im Krankenhaus machen der besondere Geruch, das Namensarmband, das lange Wartezimmer und das hohe fremde Bett Emil neugierig – und Papa Georg erklärt jeden Schritt, während die Schwester erzählt, was als Nächstes kommt. Nach der Schlafmedizin wartet Papa direkt vor der Tür, bleibt mit Bruno neben Emils Bett über Nacht, und am nächsten Tag fahren sie nach Hause, weil der geplante Aufenthalt geschafft ist.
Das ist ein Beispiel mit wenigen Seiten. Dein finales Buch wird 28 Seiten haben.
Am Abend stand Emils Rucksack offen auf dem Bett. Georg legte eine Wasserflasche hinein und ein Buch. Dann setzte Emil seinen Kuschelbären Bruno ganz oben drauf. Morgen, erklärte Georg leise, würde Emils Ohr mit einer kleinen Operation in Ordnung gebracht. Emil nickte tapfer, doch in seinem Bauch kribbelte es wie Brause. Gemeinsam prüften sie noch einmal alles ganz genau. Bruno durfte auf keinen Fall vergessen werden. Georg zeigte auf jede Sache und sagte, wofür sie gut war. Das half Emil sehr. Als der Rucksack fertig gepackt war, stellte Emil ihn neben die Tür. Dann warf er Bruno einen mutigen Blick zu und flüsterte: Morgen gehen wir zusammen.
Am Abend stand Emils Rucksack offen auf dem Bett. Georg legte eine Wasserflasche hinein und ein Buch. Dann setzte Emil seinen Kuschelbären Bruno ganz oben drauf. Morgen, erklärte Georg leise, würde Emils Ohr mit einer kleinen Operation in Ordnung gebracht. Emil nickte tapfer, doch in seinem Bauch kribbelte es wie Brause. Gemeinsam prüften sie noch einmal alles ganz genau. Bruno durfte auf keinen Fall vergessen werden. Georg zeigte auf jede Sache und sagte, wofür sie gut war. Das half Emil sehr. Als der Rucksack fertig gepackt war, stellte Emil ihn neben die Tür. Dann warf er Bruno einen mutigen Blick zu und flüsterte: Morgen gehen wir zusammen.
Am Morgen trug Georg den Rucksack ins Krankenhaus. Drinnen roch alles anders, sauber und ein bisschen fremd. Emil bekam ein Namensarmband ans Handgelenk und strich mit dem Finger darüber. Im langen Wartezimmer saß Bruno fest auf seinem Schoß. Georg erklärte jedes Schild, jede Tür und jeden Schritt ganz ruhig. Später zeigte eine Schwester Emil das hohe Bett. Es knisterte leise, als er hinaufkletterte. Emil spürte wieder das Brausekribbeln im Bauch, doch Georg blieb dicht bei ihm. Die Schwester erzählte, was als Nächstes passierte. So wurde aus dem fremden Morgen Stück für Stück ein Weg, den Emil verstehen konnte.
Dann bekam Emil die Schlafmedizin. Seine Augen wurden schwer wie Abendwolken. Georg drückte sanft seine Hand und sagte, dass er direkt vor der Tür warte. Bruno lag dicht an Emils Wange. Mit diesem Gedanken glitt Emil in den Schlaf. Als Emil später wieder aufwachte, saß Georg gleich neben dem Bett. Bruno wartete schon in seinem Arm. Emils Ohr fühlte sich anders an, aber Georg lächelte erleichtert. In der Nacht blieben die beiden bei ihm. Am nächsten Morgen war der Aufenthalt geschafft. Emil nahm Bruno fest in den Arm, und zusammen fuhren sie nach Hause.
Draußen vor dem Krankenhaus war die Luft kühl und frisch. Emil blieb einen Moment stehen und atmete tief ein. Alles fühlte sich plötzlich leichter an. Georg setzte den Rucksack auf die Bank und reichte ihm Bruno. Emil drückte den Bären an sein Herz und grinste zum ersten Mal an diesem Tag ganz breit. Auf dem Heimweg erzählte Georg, wie tapfer Emil gewesen war. Emil hörte zu und schaute aus dem Fenster. Die Häuser glitten vorbei wie ruhige Schiffe. Sein Ohr brauchte noch etwas Ruhe, doch die große Aufregung war vorbei. Zuhause stellte Emil Bruno aufs Kissen und flüsterte: Wir haben es zusammen geschafft.
Zuhause war alles still und vertraut. Emil setzte sich vorsichtig aufs Bett und legte Bruno neben sich. Georg stellte den Rucksack in die Ecke und brachte ein Glas Wasser. Dann setzte er sich dazu und fragte, ob Emils Ohr sehr ziehe. Emil schüttelte den Kopf. Es war eher ein seltsames Pochen, wie ein kleiner Trommelschlag. Später kuschelte Emil sich unter die Decke. Bruno bekam seinen Platz dicht am Kissen. Georg strich ihm über die Haare und lächelte müde. Da merkte Emil, wie groß der Tag gewesen war. Doch jetzt war nur noch Ruhe da. Bevor er einschlief, flüsterte er: Morgen wird alles schon ein bisschen normaler.
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