Maxi und die Rakete zum lachenden Planeten

Maxi und die Rakete zum lachenden Planeten

Maxi und die Rakete zum lachenden Planeten

Als Maxi eines Morgens einen schimmernden Brief aus dem All im Briefkasten entdeckt, kann er es kaum glauben: Der Planet Blauzack hat sein Lachen verloren und bittet ausgerechnet ihn um Hilfe. Gemeinsam mit Vater Roland und Mutter Jessica baut Maxi aus klugen Ideen, Mut und jeder Menge Fantasie eine Rakete und startet zu einem großen Abenteuer zwischen Sternenstaub und leuchtenden Himmelswegen. Auf dem Planeten merkt Maxi, dass man verlorenes Lachen nicht einfach suchen kann wie einen Schlüssel — manchmal muss man es mit Wärme, Einfallsreichtum und Zusammenhalt neu wecken. Als die Rakete schließlich wieder sicher auf der Erde landet, bringt Maxi nicht nur ein Geheimnis aus dem Weltall mit nach Hause, sondern auch das Gefühl, dass Familie jedes Abenteuer möglich macht.

  • Alter4 bis 8 Jahre
  • ThemaWeltraum
  • Charaktere3

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An einem stillen Morgen lief Maxi zum Briefkasten. Zwischen Rechnungen und Werbung…

An einem stillen Morgen lief Maxi zum Briefkasten. Zwischen Rechnungen und Werbung glitzerte etwas Silberblaues. Es war ein Brief, der funkelte wie Sternenstaub. Maxi hielt den Atem an und drehte ihn vorsichtig um. Auf dem Umschlag stand sein Name in leuchtenden Buchstaben. Mit klopfendem Herzen rannte er zu Roland und Jessica. Gemeinsam öffneten sie den seltsamen Brief am Küchentisch. Darin stand, dass der Planet Blauzack sein Lachen verloren hatte. Ausgerechnet Maxi sollte helfen. Einen Moment lang war es ganz still. Dann sahen sich alle drei an, und in ihren Augen begann schon ein großes Abenteuer zu leuchten.

Maxi las den Brief noch einmal ganz langsam vor. Dabei klang jedes…
Noch am selben Nachmittag begann der Raketenbau im Garten. Roland schleppte Bretter,…
Als die Sonne tiefer sank, war die Rakete fast fertig. Nur der…
Am nächsten Morgen stand die Rakete startbereit im Garten. Über dem Dach…
Die Erde wurde unter ihnen kleiner und runder. Maxi drückte die Nase…
Langsam glitt die Rakete durch den letzten Sternenstaub. Dann landete sie weich…
Maxi ging den nächsten Hügel hinauf und blieb stehen. Vor ihm lag…
Maxi hob die Klingel vorsichtig an und schlug ganz leicht dagegen. Erst…
Vorsichtig fing Maxi eine der goldenen Blasen mit beiden Händen. Sie platzte…
Überall auf Blauzack wurde es heller. Die stillen Wolken hüpften nun wie…
Maxi hielt den kleinen Stern dicht vor sich. Er war warm und…
Roland schloss die Raketentür, und Jessica legte den Sternenwegweiser ins Cockpit. Kaum…
Mit einem leisen Rumpeln landete die Rakete wieder im Garten. Die Blumen…

An einem stillen Morgen lief Maxi zum Briefkasten. Zwischen Rechnungen und Werbung glitzerte etwas Silberblaues. Es war ein Brief, der funkelte wie Sternenstaub. Maxi hielt den Atem an und drehte ihn vorsichtig um. Auf dem Umschlag stand sein Name in leuchtenden Buchstaben. Mit klopfendem Herzen rannte er zu Roland und Jessica. Gemeinsam öffneten sie den seltsamen Brief am Küchentisch. Darin stand, dass der Planet Blauzack sein Lachen verloren hatte. Ausgerechnet Maxi sollte helfen. Einen Moment lang war es ganz still. Dann sahen sich alle drei an, und in ihren Augen begann schon ein großes Abenteuer zu leuchten.

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An einem stillen Morgen lief Maxi zum Briefkasten. Zwischen Rechnungen und Werbung glitzerte etwas Silberblaues. Es war ein Brief, der funkelte wie Sternenstaub. Maxi hielt den Atem an und drehte ihn vorsichtig um. Auf dem Umschlag stand sein Name in leuchtenden Buchstaben. Mit klopfendem Herzen rannte er zu Roland und Jessica. Gemeinsam öffneten sie den seltsamen Brief am Küchentisch. Darin stand, dass der Planet Blauzack sein Lachen verloren hatte. Ausgerechnet Maxi sollte helfen. Einen Moment lang war es ganz still. Dann sahen sich alle drei an, und in ihren Augen begann schon ein großes Abenteuer zu leuchten.

Seite 2

Maxi las den Brief noch einmal ganz langsam vor. Dabei klang jedes Wort wie ein kleines Sternenglöckchen. Roland strich sich nachdenklich übers Kinn. Jessica legte den Brief mitten auf den Tisch. In der Ecke funkelte plötzlich eine winzige Sternenkarte. Darauf blinkte ein heller Punkt über Blauzack. „Dann müssen wir dorthin fliegen“, sagte Maxi mutig. Roland nickte sofort und lächelte. Jessica holte Papier, Stifte und ein großes Maßband. Schon bald lagen überall Skizzen, Kreise und Pfeile. Aus Töpfen wurden Helme in ihrer Fantasie. Aus Kartons entstand die erste Raketenidee. Die Küche sah nun aus wie eine Werkstatt für Wolken und Wunder.

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Noch am selben Nachmittag begann der Raketenbau im Garten. Roland schleppte Bretter, Schrauben und altes Blech herbei. Jessica prüfte die Sternenkarte und zeichnete neue Linien. Maxi reichte Werkzeug an und hatte eine glänzende Idee. „Wir brauchen ein Fenster zum Sternegucken“, rief er. Aus einer runden Glasscheibe wurde sofort ein echtes Weltraumauge. Bald wuchs zwischen Blumen und Beeten eine silberne Rakete. Sie war nicht riesig, aber mutig und stark. Roland baute die Stufen zur Tür. Jessica malte Knöpfe und Sterne ins Cockpit. Maxi klebte vorne ein blaues Zickzack-Zeichen auf. „Für Blauzack“, sagte er leise. Da wehte ein warmer Wind vorbei, als würde der Himmel schon warten.

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Als die Sonne tiefer sank, war die Rakete fast fertig. Nur der Antrieb fehlte noch, und alle wurden kurz still. Roland kratzte sich am Kopf. Jessica sah zur Sternenkarte. Maxi blickte auf das blaue Zickzack-Zeichen vorne. Dann sprang er auf und rief: „Lachen braucht doch Wärme!“ Da mussten Roland und Jessica lächeln. Gemeinsam bauten sie den letzten Teil mit Lampen, Spiegeln und einer alten Fahrradklingel. Wenn man den roten Hebel drückte, blitzte es golden im Inneren. „Das ist kein normaler Motor“, sagte Jessica. „Das ist ein Mut-und-Freude-Antrieb.“ Roland klopfte vorsichtig an die Rakete. Sie summte leise, als würde sie zustimmen. Maxi legte die Hand an die Tür und flüsterte: „Bald fliegen wir los.

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Am nächsten Morgen stand die Rakete startbereit im Garten. Über dem Dach glomm der Himmel noch rosa. Roland prüfte Schrauben und Hebel ein letztes Mal. Jessica legte die Sternenkarte ins Cockpit. Maxi stieg die kleinen Stufen hinauf und spürte ein wildes Kribbeln im Bauch. „Bereit?“, fragte Roland. Maxi nickte fest. Jessica drückte den roten Hebel. Sofort summte der Mut-und-Freude-Antrieb heller als zuvor. Die Lampen warfen goldene Kreise an die Wände. Dann klingelte die alte Fahrradklingel ganz von selbst. Die Rakete zitterte kurz, hob sich langsam an und schwebte über die Blumen. Mit einem leuchtenden Schwung flog sie hinauf zu den ersten Sternen.

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Die Erde wurde unter ihnen kleiner und runder. Maxi drückte die Nase fast ans Weltraumauge. Unter der Rakete glitzerten Flüsse wie Silberfäden. Über ihnen funkelten Sterne in langen, hellen Bahnen. Roland hielt die Rakete ruhig auf Kurs. Jessica verglich aufmerksam die Sternenkarte mit dem Himmel. Plötzlich tanzte vor ihnen eine Wolke aus Sternenstaub. Sie leuchtete blau, grün und gold zugleich. Die Rakete rumpelte sanft, als würde sie kichern. „Festhalten“, sagte Roland schnell. Maxi griff nach dem Sitz und lachte auf. Jessica zeigte nach vorn. Zwischen dem glitzernden Staub erschien ein runder, blauer Schimmer. „Dort muss Blauzack sein“, flüsterte Maxi staunend.

Seite 7

Langsam glitt die Rakete durch den letzten Sternenstaub. Dann landete sie weich auf Blauzack. Der Boden war blau wie Kreide und voller kleiner Hügel. Darüber schwebten runde Wolken, die sonst wohl fröhlich wippten. Jetzt hingen sie still am Himmel. Maxi sah sich staunend um und spürte ein leises Ziehen im Herzen. „Hier ist es wunderschön, aber traurig“, sagte Jessica leise. Roland nickte und öffnete vorsichtig die Tür. Kaum traten sie hinaus, hörten sie kein Singen, kein Kichern, nicht einmal ein Echo. Nur ein sanfter Wind strich über die Hügel. Maxi dachte an den Brief und flüsterte mutig: „Keine Sorge, Blauzack. Wir finden dein Lachen nicht nur. Wir wecken es wieder auf.

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Maxi ging den nächsten Hügel hinauf und blieb stehen. Vor ihm lag ein großer, runder Platz aus blauen Steinen. In der Mitte stand ein Brunnen, doch statt Wasser stiegen nur matte Seifenblasen auf. Sie schwebten kurz und platzten lautlos. „Vielleicht hat hier das Lachen gewohnt“, sagte Maxi nachdenklich. Jessica berührte den Brunnenrand. Er war kalt wie Morgenfrost. Roland sah sich um und entdeckte viele kleine Spiegel zwischen den Steinen. Doch keiner war hell, alle wirkten grau und müde. Da hatte Maxi eine Idee. „Wenn Lachen Wärme braucht, dann geben wir Blauzack welche zurück.“ Gemeinsam stellten sie die Spiegel im Kreis auf. Jessica hielt den ersten fest, Roland drehte den zweiten, und Maxi setzte die matte Fahrradklingel aus der Rakete in die Mitte.

Seite 9

Maxi hob die Klingel vorsichtig an und schlug ganz leicht dagegen. Erst klang sie nur dünn und müde. Doch dann fing ein Sonnenstrahl sich in den Spiegeln. Ein warmer Lichtkreis glitt über den Brunnenrand. Die grauen Spiegel wurden heller und heller. Plötzlich stieg eine Blase auf, die golden funkelte. „Noch mal!“, rief Roland. Maxi klingelte mutiger, und Jessica drehte den letzten Spiegel ein Stück. Da begann der Brunnen leise zu summen. Aus ihm stiegen nun viele schimmernde Blasen empor. In jeder Blase zitterte ein winziges Kichern. Maxi hielt den Atem an. Blauzacks Lachen war nicht fort. Es hatte sich in den stillen Blasen versteckt.

Seite 10

Vorsichtig fing Maxi eine der goldenen Blasen mit beiden Händen. Sie platzte nicht. Stattdessen wurde sie warm und kitzelte seine Finger. Ein helles Lachen hüpfte daraus und flog über den Platz. Sofort begannen die Wolken am Himmel leicht zu wippen. Der blaue Brunnen glitzerte wieder, und immer mehr Blasen stiegen auf. „Wir müssen sie frei lassen“, sagte Jessica schnell. Roland nickte und drehte die Spiegel weiter ins Licht. Maxi klingelte im Takt, erst leise, dann fröhlich und mutig. Eine Blase nach der anderen sprang auf und schickte ihr Kichern in die Luft. Bald rollte ein großes, rundes Lachen über die Hügel von Blauzack, als hätte der ganze Planet endlich wieder Luft geholt.

Seite 11

Überall auf Blauzack wurde es heller. Die stillen Wolken hüpften nun wie weiche Bälle. Aus den Hügeln klangen kleine Glöckchen, und der Brunnen sprudelte silberblaues Licht. Maxi lachte mit, bis ihm die Augen glänzten. Roland legte ihm stolz die Hand auf die Schulter. Jessica zeigte zum Himmel, wo sich ein riesiger Regenbogenring drehte. Mitten im bunten Leuchten erschien plötzlich eine neue Blase. Sie war größer als alle anderen und schimmerte tiefblau. Langsam schwebte sie zu Maxi herab. Als sie sanft vor ihm platzte, fiel kein Wasser heraus, sondern ein winziger, funkelnder Stern. Maxi fing ihn vorsichtig auf. „Ein Dankeschön von Blauzack“, flüsterte Jessica. Da wusste Maxi, dass sie bald nach Hause fliegen konnten.

Seite 12

Maxi hielt den kleinen Stern dicht vor sich. Er war warm und pulsierte sanft, fast wie ein fröhliches Herz. Als er ihn drehte, erschienen darin winzige Lichtlinien. „Das ist ein Wegweiser“, sagte Roland erstaunt. Jessica beugte sich näher und lächelte. Die Linien formten genau die Route zurück zur Erde. Da begann Blauzack um sie herum leise zu singen. Die Wolken neigten sich, als wollten sie Abschied nehmen. Maxi steckte den Stern behutsam in seine Jackentasche. „Damit wir den Heimweg nie verlieren“, sagte er. Gemeinsam gingen sie zur Rakete zurück. Hinter ihnen glitzerte der Planet und lachte hell in den Himmel.

Seite 13

Roland schloss die Raketentür, und Jessica legte den Sternenwegweiser ins Cockpit. Kaum drückte Maxi den roten Hebel, summte der Mut-und-Freude-Antrieb los. Die Rakete hob sich sanft von Blauzack. Unter ihnen winkten die hüpfenden Wolken, und der Regenbogenring drehte sich wie ein fröhliches Rad. Maxi drückte die Hand an das Weltraumauge und rief: „Tschüss, Blauzack!“ Dann schossen sie durch glitzernden Sternenstaub zurück. Der kleine Stern in Maxis Tasche wurde warm und zeigte sicher den Heimweg. Bald erschien die Erde wieder, rund und blau im Dunkel. Maxi lächelte still. Dieses Abenteuer war fast zu Ende, aber sein Leuchten würde mit nach Hause reisen.

Seite 14

Mit einem leisen Rumpeln landete die Rakete wieder im Garten. Die Blumen zitterten kurz, dann wurde alles still. Maxi sprang heraus und atmete die vertraute Luft ein. Roland lachte erleichtert, und Jessica nahm Maxi fest in den Arm. Über ihnen funkelte der Abendhimmel, als hätte er ihr Abenteuer gehört. Drinnen legte Maxi den kleinen Stern aufs Fensterbrett. Er leuchtete weich und warm durch das Zimmer. „Blauzack hat sein Lachen wieder“, sagte Maxi glücklich. Roland nickte stolz, und Jessica lächelte. Da glitzerte der Stern einmal besonders hell. Maxi wusste nun ein großes Geheimnis: Mit Mut, Fantasie und Familie kann selbst ein ferner Planet wieder lachen.

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